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am 12. November 2017

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Förderverein Leichtathletik & Events München e.V.
Wolfgang Stengel
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Internationales Pfingstmeeting 2011

Daten 2011:

151 Ergebnisse
148 Teilnehmer

Das altehrwürdige Dantestadion und Gastgeber PSV München sorgten bei der 37. Auflage des Internationalen Pfingstmeetings fürs optimale Umfeld - die aktiven Leichtathleten/-innen bedankten sich mit einer Reihe herausragender Leistungen.

Das erste Ausrufezeichen gab es bereits zu Beginn im 100-Meter-Hürdenlauf der weiblichen B-Jugend: sowohl Alexandra Burghardt (LAZ Inn/13,64 Sekunden) als auch Sandra Gottschalk vom TuS Jena/13,66 Sekunden, unterboten die nationale Norm für die U-18-WM. Sebastian Barth (LG Würm Ahtletik) schrammte über 110-Meter-Hürden in 13,87 Sekunden nur um zwei hundertstel Sekunden an der U-20-WM-Quali vorbei. Die genannten Leistungen waren gleichzeitig Meetingrekorde, von denen es insgesamt 15 gegeben hat - einige Weitere seien hier erwähnt: beispielsweise über 110-Meter-Hürden-Lauf der Männer durch Al-Moualed Ahmad (Saudi Arabien) in 13,78 Sekunden, über 200 Meter der Frauen verbesserte Maren Schulze von der LG Berlin Nord in 23,88 Sekunden ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr. Eine Bestmarke bedeuteten auch die 21,05 Sekunden des tschechischen 200-Meter-Sprinters Jiri Vitik. Gleiches gilt für die 70,50 Meter des Speerwurfsiegers Vinzenz Taufratshofer (LG Allgäu/Kempten). Auch ohne Thomas Schneider schaffte die U 23 4 x 400m-Staffel des DLV in 3:12,70 Mnuten eine neue Meetingbestmarke.
Ehrenpreise für neu erzielte Rekorde durften weiterhin jeweils bei der weiblichen Jugend A 100-Meter-Hürdenlaufsiegerin Tamara Stüllein (TS Lichtenfels/14,29 Sekunden) sowie Diskuswerferin Zuwena Artner (MTV Ingolstadt/41,44 Meter) entgegennehmen.
Den 100-Meter-Lauf gewann Christian Blum vom TV Wattenscheid in 10,49 Sekunden - Vorlauf 10,44 Sekunden. Er war der alte Rekordhalter in 10,46 Sekunden. Blum war nach einer Verletzungspause mit seinem ersten richtigen "Wettkampftest" ganz zufrieden.
Thomas Schneider, der Vize-Hallen-Europameister über 400 Meter, verzichtete in München auf seine Paradedisziplin und testete lieber seine Schnelligkeit. Um die scheint es bestens bestellt zu sein, denn über 200 Meter verbesserte er seine persönliche Bestzeit auf jetzt 21,54 Sekunden. Der Erdinger David Gollnow lief im gleichen Rennen 21,17 Sekunden. Sehr zur Freude der Zuschauer lief Schneider dann noch zu Trainingszwecken eine lockere Stadionrunde.
Nicht ganz die Erwartungen erfüllten die 400 Meter-Läufer. Bundestrainer Stefan Poser stufte diesen Bewerb als Qualifikationswettkampf für die U23-EM in Ostrava (Tschechien; 14 bis 17 Juli) ein. Es gewann Benjamin Jonas (LG Eintracht Frankfurt) in 47,17 Sekunden vor dem Schweizer Philipp Weißenberger (47,70 Sekunden) und Michael Pflüger (LG Eintracht Frankfurt; 47,73 Sekunden). Auch die Läufer selbst zeigten sich von ihren Leistungen enttäuscht. Wie sie sagten, fühlten sie sich eigentlich top fit. Es fehle aber noch an der richtigen Wettkampfhärte. Dazu brauche es noch einige Rennen.
Unzufrieden dürfte auch der Sieger im 1500-Meter-Lauf, David Vuste gewesen sein. Der Franzose wollte die WM-Norm seines Landes von 3:38,00 Minuten knacken. Dazu hatte man eigens einen Tempomacher engagiert. David konnte seine Marschtabelle nicht umsetzen, siegte aber in "schwachen" 3:43,52 Minuten.
Leider nicht am Start war Hürdensprinter Alexander John. Der Leipziger wollte nach seiner Oberschenkelverletzung in München in die Saison starten. Der Achte der vergangenen Europameisterschaften musste seine Teilnahme auf Anraten seines Arztes jedoch kurzfristig absagen, weil im Training neuerliche Probleme auftraten.
Mitten drin und in guter Verfassung präsentierten sich auch die Topathleten/-innen des Paralympischen Teams Wurf/Stoß sitzend mit der mehrfachen Paralympic-Siegerin Martina Willing und dem mehrfachen Medaillengewinner Ulli Iser an der Spitze. Ulli Iser konnte in München ein kleines Jubiläum feiern. Er stieß die Kugel zum hundertsten Mal über 11 Meter.

Sehr zur Verwunderung vieler Aktiven und Besucher, waren die Münchner Spitzenathleten nicht am Start.

Athleten aus 10 Nationen, 600 Meldungen, die am Ende 500 Teilnehmer am Start ergaben,
15 Meetingrekorde, zwei WM-Normerfüllungen und viele persönliche Bestleistungen, ergaben sowohl quantitativ als auch qualitativ ein stolzes Ergebnis.

Meetingdirektor Wolfgang Stengel konnte somit eine überaus positive Bilanz ziehen. Seine vielen ehrenamtlichen Helfer vom PSV, das Kampfrichterteam, seine beiden Hauptstützen Christoph Lohr und Kurt Fink und die alten Weggefährten vom MTV Ingolstadt, hatten ganze Arbeit geleistet und einen nahezu perfekten Ablauf des Meetings gewährleistet, was viel Lob und Anerkennung einbrachte. WSt